Schüler wandeln auf den Spuren jüdischen Lebens

Shoa-AG der IGS beteiligt sich an Fotoprojekt „Click & Walk“ / Besuch
des Mahnmals vor der Abtei und der jüdischen Friedhöfe

(von Von Anke Lütjens – HAZ  – 7. Oktober 2021)

Wunstorf. Auf den Spuren des jüdischen Lebens in Wunstorf wandeln seit Montag Neuntklässler aus der
Shoa-AG an der Evangelischen IGS Wunstorf. Sie nehmen am Projekt „Click&Walk – das Smartphone als
Lernmedium am Beispiel jüdischen Lebens gestern., heute und morgen“ teil.

Die Leitung des Projekts teilen sich Anke Biedenkapp und Fotograf Uwe Stelter. Biedenkapp
führt die Jugendlichen in die Kultur und Geschichte der Juden in Deutschland und Europa ein, Stelter
begleitet das Projekt in fotografischer Hinsicht. Stadtführer Ulrich Greiner steuert Informationen zum jüdischen Leben in Wunstorf bei.

Online-Artikel

Jüdisches Leben in Hannover – Eine fotografische Spurensuche

Ein Gastbeitrag von Greta Paskowski, Schülerin der Albert-Einstein-Schule Laatzen

Die Albert-Einstein-Schule Laatzen (AES) hat die Erinnerungskultur zu einem ihrer schulischen Schwerpunktbereiche gemacht. So war das großangelegte Projekt, die „Europäische Route des jüdischen Kulturerbes“ in Deutschland zu verankern, geradezu eine Steilvorlage, um uns auf Spurensuche zu begeben und vergangenes sowie gegenwärtiges jüdisches Leben aufzuspüren. Schwerpunkt unserer Erkundungen war die Region Hannover.

Artikel aus dem Stadtkind 9/2021

Albert-Einstein-Schule (AES) zeigt Orte des jüdischen Lebens

Die Bilder machen Oberstufenschüler im Seminarfach „Erinnern gegen das Vergessen“


Im Forum „der AES waren mittags die Schülerinnen und Schüler der des zehnten Jahrgangs sowie einige geladene Gäste zusammengekommen, um die neue Ausstellung „Click & Walk – jüdisches Leben in der Region Hannover“ zu eröffnen. (…)

Das Projekt, in dem die ausgestellten Werke entstanden sind, wurde von Anke Biedenkapp und dem Verein Global Partnership Hannover unterstützt, es ist der Startschuss für den
Aufbau einer „Europäischen Route des jüdischen Kulturerbes“ in Deutschland.
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Initiierung der „Europäischen Route des jüdischen Kulturerbes“ in Deutschland – ausgehend von Hannover mit „Click&Walk Fotoworkshops“ im April 2021

Pressemitteilung vom 3.3.2021

Mit der Anerkennung des „Camino de Santiago“ als erste Europäische Kulturroute hatte der Europarat 1987 sein Ziel erreicht, das er seit den 1960er Jahren verfolgte, nämlich jenseits der funktionierenden Wirtschaftsunion,

  • den Bürger*innen Europas ihre gemeinsame kulturelle Identität zu vergegenwärtigen,
  • das europäische Kultur-Erbe aufzuwerten und schließlich
  • durch einen darauf aufbauenden Kulturtourismus die soziale, ökonomische und kulturelleEntwicklung Europas zu fördern.

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