Jüdisches Leben in Hannover – International hoch geschätzt: Die Gedenkstätte Ahlem

Für die Gedenkstätte Ahlem war es ein Glücksfall, dass Hauke Jagau 2006 Präsident der „Region Hannover“ wurde. Seiner Entschlossenheit ist es zu verdanken, dass die Gedenkstätte mit ihrem Neubau, mit Neukonzeption und professionellem Team aus einem Schatten ins Licht der Öffentlichkeittrat. In der vielfältigen Erinnerungskultur nimmt sie heute einen Spitzenplatz ein. (Artikel von Dr. Jens Gundlach/ Stadtkind 8/21)

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Jüdisches Leben in Hannover – Interview mit Rebecca Seidler

Die Liberale Jüdische Gemeinde hat sich 1995 in Hannover gegründet und ist mit über 700 Mitgliedern die größte progressiv-jüdische Gemeinde Deutschlands. Sie hat ihren Sitz in ihrem Gemeindezentrum Etz Chaim (Baum des Lebens) im Stadtteil Leinhausen. 2020 hat Rebecca Seidler die langjährige Vorsitzende Ingrid Wettberg abgelöst. Rebecca Seidler ist in der jüdischen Einheitsgemeinde aufgewachsen, aber bereits seit 1995 aktives Mitglied in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover und sie hat sich dort von Beginn an ehrenamtlich eingebracht. Neben der Funktion als Vorsitzende ist sie heute außerdem im Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen die Antisemitismusbeauftragte und zuständig für den Bereich Beratung im Umgang mit Antisemitismus, aber auch beim Thema Sicherheit jüdischer Institutionen.

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Initiierung der „Europäischen Route des jüdischen Kulturerbes“ in Deutschland – ausgehend von Hannover mit „Click&Walk Fotoworkshops“ im April 2021

Pressemitteilung vom 3.3.2021

Mit der Anerkennung des „Camino de Santiago“ als erste Europäische Kulturroute hatte der Europarat 1987 sein Ziel erreicht, das er seit den 1960er Jahren verfolgte, nämlich jenseits der funktionierenden Wirtschaftsunion,
– den Bürger*innen Europas ihre gemeinsame kulturelle Identität zu vergegenwärtigen,
– das europäische Kultur-Erbe aufzuwerten und schließlich
– durch einen darauf aufbauenden Kulturtourismus die soziale, ökonomische und kulturelleEntwicklung Europas zu fördern.

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Auf Anfrage der Colonia Claudia Ara Agrippinensium erlaubt Kaiser Konstantin 321 mittels eines reichsweit gültigen Gesetzes, dass Juden in den Stadtrat von Köln berufen werden können.

Dieser Beleg, dass zu diesem Zeitpunkt Juden in Köln lebten, wird 2021 mit bundesweiten Feierlichkeiten „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ begangen.
Der geeignete Startpunkt für die Verankerung der „Europäischen Route des jüdischen Kulturerbes in Deutschland“.
Auf den folgenden Seiten werden auf nach und nach „virtuelle Bausteine“ dieses Vorhabens vorgestellt.

Wir freuen uns auf vielseitiges (Mitwirkungs-) Interesse!